Café del Mar: Gelassenheit „to go!“ oder: wo uns ein Espresso entschleunigt!

BeSeaside Mojito at Cafe del MarCafé, Latte, Macchiato, Cappuccino, Café Crema, Espresso . . . auf unserer täglichen Suche nach Gelassenheit ist meist ein Begleiter in all´ seinen Varianten dabei: Espresso & Ruhe, ein scheinbarer Widerspruch, doch vielleicht müssen wir nur unsere Phantasie bemühen um uns mit einem „Café del Mar“ in einige Momente der Gelassenheit versetzen zu lassen: Kaffee & Küste, das klingt schon gar nicht mehr nach Eile, eher nach Geniessen statt „to go!“. Was wären wir ohne unseren Kaffee? Aus dem Wachmacher hat sich ein ganzer Kult gebildet, Café-Ketten schießen aus dem Boden wie andernorts Kaffeebäume. Immer mehr Varianten werden angeboten und oft nehmen wir die „to go!“ Doch sollten wir nicht mal das Angebot „to go“ wörtlich nehmen – und rausgehen aus dem Alltag? Natürlich MIT unserem geliebten Kaffee!

Es ist Morgen, die Uhr an der Wand schlägt verschlafen auf halb acht. Noch eine kurze Weile, bis die tägliche Tretmühle wieder in Gang kommt. Schnell noch wach werden . . .  so das Motto der morgendlichen Schlafwandler auf dem Weg zur Arbeit. Wie praktisch, dass genau dieser Weg gesäumt wird von Kaffeehäusern, die mit dem unvergleichlichen Geruch des gerösteten Wachmachers locken. „Einmal die volle Ladung Koffein, bitte.“ Nur noch „schnell“ auswählen, mit welchen Extras der Kaffee alles ausgestattet sein soll, auf Eis serviert wird oder mit einem Spritzer Limettensaft zur Erfrischung. Und das ganze bitte in „Grande“ – „Zum hier trinken oder to go?“ Zum Mitnehmen. Raus hier. Raus aus dem Alltag!

BeSeasideRaus aus dem (Kaffee-) Alltag! Wieso kann man nicht alles „to go“ mitnehmen? Wie oft möchte man sich nicht einfach mal gen Küste verabschieden, DEM Ort der Gelassenheit, an den sich fast jeder und immer wieder sehnt? Ist es endlich soweit, will natürlich auch im Urlaub die gewohnte Müdigkeit nicht weichen. Doch anders als vor der Arbeit stört es im Urlaub kaum, wenn die Augen vor der angepeilten Ausschlaf-Zeit aufschlagen. Nein, im Urlaub kann man darüber hinwegsehen. Immerhin will die Zeit gut genutzt werden, bei all der nötigen Erholung. Und ist es nicht extrem entspannend, am Morgen in einem kleinen Küstenstädtchen aufzuwachen, und sich den nötigen morgendlichen Koffein-Thrill an der Eckkneipe oder einer kleinen Kaffeestube zu besorgen? Dem ganzen Trubel zu entfliehen, sich Treiben zu lassen auf der Suche nach einer guten Tasse Kaffee? Es stört im Urlaub auch nicht, wenn dieser in einem Plastikbecher mit eher spärlicher Außenwand zum mitnehmen serviert wird. „To go“ erhält im Urlaub an der Küste eine ganz neue Bedeutung. Mit dem Kaffee in der Hand ist der Morgen am Strand gleich doppelt so schön: Langsam wach werden, begleitet von der verschlafenen See und dem immer-wachen Möwengeschrei. Die Minuten, die schnell zu Stunden werden können, die man alleine am Strand verbringt, gleichen einer Ewigkeit. Die Gedanken können endlich mal wieder außerhalb der eingetrampelten Pfade schweifen, und bis die erste Spur von Zivilisation ihren Weg zum Strand findet, ist der eigene Akku schon wieder voll. Besonders authentisch ist dieser Fluchtversuch, wenn man stilechten Küstenkaffee trinkt. Dieser wird natürlich nicht am Strand gezüchtet, kommt aber auch nicht aus ToGo – sondern meistens aus Brasilien!

BeSeaside_EspressoHintergrund: Hierher kommt der Kaffee. Kaffee ist unsere ungeschlagene  Nummer Eins, wenn es um Getränke geht: Jeder Deutsche trinkt im Schnitt 165 Liter von dem braunen Heißgetränk pro Jahr und damit mehr als Mineralwasser. Hauptsächlich kommen die Bohnen aus Brasilien, Vietnam und Kolumbien, und 99 Prozent der Produktion finden mit den Sorten Arabica und Robusta statt. Sieben bis elf Monate müssen die Kaffeekirschen, die die Bohnen umschließen, an den sensiblen Pflanzen reifen, bevor nach der Ernte die Bohnen entfernt werden. Nach einer ersten Aufbereitung vor Ort brauchen die Bohnen zwei bis vier Wochen, um auf dem Seeweg in Hamburg oder Bremen anzukommen, und hier geröstet werden. Je nach Aufbereitung eignen sich die Bohnen für verschiedene Kaffee-Typen, kräftigere Aromen werden etwa im Espresso benötigt.

Aber über all das muss man sich keine Gedanken machen, wenn man in vollkommener Ruhe am morgendlichen Strand sitzt. Und wer weiß, vielleicht huscht dieses Gefühl ja wieder auf, wenn beim Weg zur Arbeit der Kaffee „to go“ bestellt wird.

Bis zur nächsten Röstung (Brandung)!

Euer Jan & BeSeaside

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