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Thomas Lee, der Vater aller Adirondack Chairs – die Geschichte einer Ikone, die zum Lieblingsplatz wurde.

„So it´s only a chair, but what a chair!  –
the truly all American chair that has come
to symbolize easy summertime living!”

(aus: Daniel Mack, “The Adirondack Chair” a celebration of a summer classic, New York 2008)

Diese schönen Zeilen verraten bereits, dass es bei „ihm“ um mehr geht als nur um einen Gartenstuhl – er ist Symbol, Ikone, ‚Soul Place‘ und für viele einfach ihr Lieblingsplatz, um sich zu entspannen, zu erden, die Natur zu genießen! Für uns ist er die prägende Inspiration zu unseren eigenen BeSeaside Chairs.

Hier ist seine Geschichte:

Die fängt heute meistens mit der Frage an: „Wie heißen diese Stühle?“
Antwort: „Adirondack Chair, Muskoka Chair, Bear Chair, auch Hummelstuhl, Strahlensessel, Alsterstuhl, auch mal Westport Chair“

So unterschiedlich die Namensgebung ist, so eindeutig fällt das Urteil aus: Kaum ein anderes Sitzmöbel (insbesondere für draußen, also den Garten, den Strand, den Park) vereint gleichermaßen großartigen Sitzkomfort mit gefälliger Optik und starkem Auftritt – und zusätzlich noch mit hohem praktischen Nutzen durch die breiten Armlehnen.
Meistens sind Adirondack Chairs aus Holz (und sind damit auch ein Symbol für die Naturverbundenheit), es gibt sie mittlerweile auch in vielen Kunststoff-Varianten.

Diese Chairs sind für die Ewigkeit gedacht und werden an die nächste Generation weitergegeben, und wahrscheinlich werden sie dabei immer schöner & prägen ihren Charakter aus – Lebensspuren und die ein- oder andere Ausbesserung werden über die Jahre dazugehören.

Ihr Ursprung liegt in den Adirondack Mountains (Adirondack Park) im Nordosten des US-Bundesstaates New York: dort zimmerte Thomas Lee im Jahr 1903 einfache Stühle  in der charakteristischen Urform der heutigen Adirondack Chairs, für eine Familienfeier – der Geschichte nach sollen einige erste Versuche & Prototypen vorausgegangen sein und seine Familie durfte sie alle testen. Thomas Lee war zuvor seiner Intuition gefolgt; von seinem Iura-Studim (Harvard) hatte er sich verabschiedet, seine Neigung galt der Natur und so zog er in die Adirondack Mountains.

Aus seinen ersten Chairs machte ein befreundeter Tischler namens Harry Bunnel wenig später den „Westport-Chair“, den er 1905 zum Patent anmeldete: diese Ur-Form besticht durch einfache gerade Sitz- und Rückenlehnen (jew. aus einem Brett gefertigt) und extra-breiten Armlehnen.

Seitdem haben sich verschiedene Varianten entwickelt, kennzeichnend sind stets die nach hinten geneigte, tiefe Sitzposition, die schräge Rückenlehne, sowie die breiten Armauflagen, welche auch das Abstellen von Getränken etc. ermöglichen. Er ist eine Mischung aus Stuhl und Liege; wer drinsitzt, möchte sitzenbleiben!

“The Adirondack is a front-and-center seat into the creative process. It talks of how things are dreamed up, worked up, changed, tried out, changed some more, and how things, just simple things, become part of a living memory of a people. (…)“ (aus: Daniel Mack, “The Adirondack Chair” a celebration of a summer classic, S. 125, New York 2008)

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Ein wunderschönes Geschichts- und Bilderbuch über den Adirondack Chair / von Dankel Mack

Selbst in einem berühmten Design-Klassiker der Sitzmöbel-Geschichte finden sich die Charakteristika & Anlehnungen an das Konzept des Adirondack-Chairs: Gerrit Rietvelds´s „Rot-Blauer-Stuhl“ (1917) vereint starkes, gefälliges Design mit ergonomischem Sitzkomfort.

Heute schmücken Adirondack Chairs weltweit Gärten, Parks, Strände, Cafés und Restaurants, begleiten Ihre Besitzer oder bieten einfach ein paar gelassene Momente im Alltag. Je nach Region werden Sie unterschiedlich genannt, in Kanada z.B. kennt man sie als „Bear Chair“ oder auch „Muskoka Chair“ – in Hamburg sind sie seit der internationalen Gartenschau 1953 in einer eigenen Variante präsent und werden dort als Alsterstühle, Strahlensessel oder Hummelstuhl geliebt (zu finden z.B. auf den Alsterwiesen, im Jenischpark, Stadtpark): Sie sind etwas kompakter geformt, mit markanter strahlenförmiger Rückenlehne und meistens in elegantem (hanseatischen) weiß. Wer mehr erfahren und sehen möchte, dem sei hier das (oben abgebildete) wunderschöne Buch von Daniel Mack: The Adirondack Chair – A Celebration of a Summer Classic (2008; ISBN 978—1-58479-568-1) empfohlen. Es bietet zahlreiche Impressionen dieses außergewöhnlichen Stuhls!

Ein Hoch auf Thomas Lee!

Christof & BeSeaside

(Header/Bild: Thomas Lipke @t_lipke, unsplash)
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/ Ein Freund für immer – der Adirondack Chair (von Conrad Bauer-Schlichtegroll)
/ Die (etwas ausführlichere) Geschichte des Adirondack Chairs (engl.)
/ Fragen & Antworten zum ‘Adirondack Chair’, unser FAQ-Katalog
/ Alsterstuhl, Hummelstuhl: ein Adirondack Chairs aus Hamburg – Geschichtenerzähler

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Der Hamburger Alsterstuhl (Hummelstuhl) – der Adirondack Chair aus Hamburg; hier mit Blick über Italien (Kundenbild, danke!)



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